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Wenn bei Capri die Sonne im Meer versinkt ... verlassen die meisten Besucher die wohl berühmteste Insel im Golf von Neapel schon wieder. Aber die Eindrücke, die sie auf Capri während Ihren Aufenthalt gesammelt haben, bleiben ihnen noch lange erhalten: all die herrlichen Naturschönheiten und die beeindruckenden historischen Sehenswürdigkeiten, die guten Gerüche, die um die Mittagszeit aus den Restaurants strömen….., der Cappuccino im Café an der Piazza…., und all die anderen Erinnerungen an einen besonderen Tag.

Vom Hafen in Capri geht es hoch in die Stadt mit den öffentlichen Bussen, mit Taxis oder mit der Funicolare, der Standseilbahn. Oben angekommen geht es dann nur noch zu Fuss weiter, da nur Elektrokarren für den Warentransport in die Stadt hineindürfen.
An der Piazza Umberto I., kurz Piazzetta genannt, liegt die Kirche S. Stefano und der graue Campanile mit seiner grossen Uhr. Sie sollten sich einige Momente Zeit nehmen und sich auf das Geländer hinter dem Campanile stützen und in aller Ruhe die herrliche Aussicht geniessen, bevor Sie sich auf den Weg machen, Capri zu entdecken!
An historischen Sehenswürdigkeiten gibt es in Capri die Augustus-Gärten, ein schöner leicht zu findender Aussichtspunkt mit Blick auf die berühmten Faraglioni-Felsen im Osten und im Westen an der steilen Felswand auf den Serpentinenweg Via Krupp.

Ebenfalls in Capri ist die “Certosa di San Giacomo”, ein Kartäuserkloster aus dem 14. Jahrhundert, in dessen Innerem sich die Galerie Diefenbach - eine Sammlung von Werken des deutschen Malers Karl Wilhelm Diefenbach - befindet. Im Sommer finden in der Kartause regelmässig Konzerte statt.
Vom Zentrum Capris aus ist die Villa Tiberius, der Herrscherpalast des römischen Kaisers Tiberius, in einer knappen Stunde erreichbar. Er lebte 26-37 n. Chr. hier und regierte von hier aus sein Reich. Der Blick von dieser imposanten Ruinenstätte ist wirklich beeindruckend.
In Anacapri, dem ehemals stilleren Teil der Insel, fallen einem beim Bummel durch die Stadt die vielen Keramikarbeiten auf (Strassenschilder, Hausnummern, Geschäftseingänge, Sitzbänke u.v.m.), die alle von dem Capresischen Keramik-Künstler Sergio Rubino stammen.
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten Anacapris zählt die kleine Barockkirche San Michele an der Piazza San Nicola, deren Majolika-Fussboden vermutlich der schönste der Welt ist: er stellt die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies dar. Den besten Überblick über das Kunstwerk aus dem Jahre 1761 hat man von der Orgel-Empore aus, zu der eine Treppe hinaufführt. Achten Sie vor allem auch auf die Darstellungen des Einhorns und des Elefanten, den damals in Europa noch kaum jemand gesehen hatte.
Die Villa San Michele in Anacapri liess der schwedische Arzt und Schriftsteller Axel Munthe ab 1896 auf offensichtlich römischen Ruinen erbauen. Heute ist sie mitsamt ihrem gepflegten Garten ein besuchenswertes Museum. Wirklich sehenswert sind im Französischen Salon vor allem die vielen ausgestellten Übersetzungen seiner weltberühmten Memoiren “Das Buch von S. Michele”.
Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Capris ist aber in jedem Fall die Blaue Grotte - Grotta Azzurra. Die Einfahrt in die Grotte ist schmal und flach (ca. 1,30 m), der grösste Teil der Öffnung liegt unter der Wasseroberfläche. Das Besondere an ihr ist, dass das Sonnenlicht durch das schmale Naturfenster eindringt und das Wasser in einem magischen blauen Licht erstrahlen lässt.

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