Procida: die Zitronen Insel
Die Insel Procida ist die kleinste und ursprünglichste Insel im Golf von Neapel und hat wie Ischia einen vulkanischen Ursprung jedoch keine Thermalquellen.
Aus Neapel kommt man mit der Fähre oder per Schnellschiff am Hafen Marina Grande an. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf pastellfarbene Fischerhäuschen. Zu Fuß oder mit einem dreirädrigen Mikrotaxi kann man vom Hafen aus den steilen Weg zur Kirche S. Maria delle Grazie erklimmen, um die Aussicht auf den pittoresken Fischerhafen Corricella zu genießen. Ganz in der Nähe liegt die Abtei San Michele Arcangelo dem höchsten Punkt der Insel. Spätetens von hier Geniesst man einen Traumhaften Panorama.
An der Südwestküste Procidas liegen schöne kleine Strände, der Yachthafen Chiaiolella und das mit Procida über eine kleine Brücke verbundene Insel Vivara. Die Insel Vivara ist seit 1974 ein Vogel und Naturschutzgebiet.
Ausser der Zitronen ist Procida für ihre Karfreitagsprozession bekannt, deren Ursprünge bis in das Jahr 1627 reichen. In der Karfreitagnacht wird eine Holzstatue des toten Christus auf dem Rücken der Gläubigen zum höchsten Punkt Procidas gebracht. Von dort beginnt morgens eine von Trompeten begleitete Trauerprozession.
Procida ist bis heute vom Massentourismus verschont geblieben. Dies mag einiges damit zutun haben , dass sie als Italiens Alcatraz berühmt ist. Dem hoch über der Insel thront Ex-Gefängnis 'TERRA MURATA' .
Doch auch die 'Procidaner' wie sich die Einwohner nennen, möchten die den Fremdenverkehr begrenzen. Aus diesem Grund findet man auf Procida nur einige kleinere Hotels (siehe bitte Ischia Direkt Hoteltips) und kleine Privathäuser. Restaurants mit viele Fischgerichte und Bars liegen vorwiegend im Hauptort Procida am Hafen.




